ASCHER LAND AUF HISTORISCHEN LANDKARTEN
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- Älteste Karte des Ascher Bezirkes - 1617
- Ascher Land um 1700
- Egerischer Bezirk mit angrenzenden Ascher Gebieth um 1700
- Landkarte des Ascher Gebietes vom Jahre 1716
- Müller’sche Mappe vom Jahre 1720
- Karte des Egerer und Elbogener Kreises vom Jahre 1742
- Karte des Vogtländischen Kreises vom Jahre 1758
- Josephinische (1.) Landesaufnahme - um 1770
- Franziszeische (2.) Landesaufnahme - um 1830
- Franziszeische Kataster - 1841
- Franzisco-Josephinische (3.) Landesaufnahme - um 1880
- Ascher Gebiet um 1880
- Generalkarte der Bezirkshauptmannschaft Asch - 1885
- Übersichtskarte des Bezirkes Asch - 1891
- Special Karte des Ascher Gebietes - um 1895
- Special Karte des Ascher Gebietes - 1903
- Ascher Bezirk - Stand um 1914
- Ascher Kreis - 1925
- Spezielle Karte Nr. 3948 Asch - 1934
- Millitär-Karte Ascher Gebiet - um 1952
- Geognostische Karte 1862
- Geologische Karte des Ascher Bezirkes - 1932
- Karte der Bezirke Eger, Asch, Falkenau u. Graslitz - 1903
- Handkarte der politischen u. Schulbezirke Eger u. Asch - 1921
- Karte der politischen u. Schulbezirke Eger u. Asch - 1935
- Egerland mit den Kreisen Asch, Eger, Graslitz, Falkenau - 1977
Älteste Karte des Ascher Bezirkes - 1617
Text dieses Abschnittes: Karl Alberti - Beiträge zur Geschichte der Stadt Asch u. d. Ascher Bezirkes, Band 1, 1934
Wegen den wiederholten Steuer- und Zollstreitigkeiten in den Jahren 1612 – 1623 hat sich die Notwendigkeit herausgestellt, eine klare Vorstellung von der Lage des Ascher Gebietes zu erlangen, und es wurde deshalb eine Landkarte der Zedtwitz’schen Herrschaft Asch und deren nächster Umgebung angefertigt, die sich gegenwärtig in der Sammlung der Karten und Pläne des Prager Ministeriums des Inneren unter Nr. 1326 befindet. Es ist ein Blatt von 69 Zentimeter Höhe und 44 Zentimeter Breite.
Die Karte ist im Maßstab von ungefähr 1:68000 gezeichnet und in Wasserfarben sehr sorgfältig ausgeführt. Die Wasserläufe sind durch blaue gestrichelte Linien dargestellt, größere Flüsse durch eine doppelte Linie, die Berge durch Baumgruppen in Seitenansicht. Die mit Wald bedeckten Flächen sind grün koloriert, so daß das waldarme Egerland deutlich durch einen Wald- und Höhengürtel vom Ascher Gebiet getrennt und dieses wieder fast ringsum von Wald umgeben ist. Das Ascher Gebiet ist außerdem durch eine lichtrote Färbung kenntlich gemacht und dadurch deutlich vom Egerlande unterschieden.
Zum Überfluss steht auch noch bei jeder Ortschaft des Asch-Neuberger Gebietes mit roter Tinte die Bemerkung „Zedw." (Zedtwitzisch.) Die gleiche rötliche Färbung hat auch das Gebiet der „Vierdörfer“ Schönlind, Reichenbach, Lauterbach und Mühlbach, das ursprünglich zur Feste Neuberg gehörte, 1372 an die Stadl Eger abgetreten werden musste und 1375 von dieser dem Egerer Kreuzherrnorden geschenkt wurde.
Die Ortschaften sind nicht, wie auf modernen Landkarten, durch kleine Kreise dargestellt, sondern durch charakteristische kleine Bilder der betreffenden Siedlung. So sind z. B. bei Krugsreuth ganz deutlich die vier größeren Türmchen des Schlosses zu erkennen, das in gleicher Gestalt auf einem Epitaph in der Neuberget Kirche aus dem Jahre 1682 zu sehen ist.
Von den Orten des Asch-Neuberger Zedtwitzischen Gebietes sind auf der Karte verzeichnet: „der Markt Asch, Friedersreuth, Grün, Krugsreuth, Märing, Nassengrub, Niederreuth, Neuberg, Ober Reuth, Roßbach, Wernersreuth und Wustuben", worunter Gottmannsgrün gemeint ist. Gänzlich fehlen Schönbach, Schildern und Thonbrunn. Im südlichen Teil des Bezirkes ist „Haslau, Hirschfeld und Rommersreuth“ angegeben, während Steingrün, Neuenbrand und Himmelreich fehlen; die beiden letzteren sind ja auch erst später gegründet worden.
Das Lesen der Karte ist wesentlich erschwert durch die ungewohnte „Orientierung“: Norden ist nämlich nicht oben, Süden unten, Osten und Westen rechts und links, wie auf unseren modernen Landkarten, sondern es ist hier „Mitternacht“ rechts und „Aufgang“ unten. Bei entsprechender Drehung der Karte findet mau sich leichter zurecht.
Die Karte befindet sich, wie schon erwähnt, im Archiv des Prager Ministeriums des Inneren. Dr. N. Klier fand sie dort in einem Bericht des Egerer Bürgermeisters Klemens Holdotfer vom 21. März 1641 an Ferdinand III. Holdorfer hatte nämlich den Auftrag erhalten, dem Kaiser ein Gutachten über die staatsrechtliche Stellung des Ascher Gebietes zu unterbreiten und diesem Auftrage war die in Rede stehende Karte beigeschlossen.
Ascher Land um 1700
Landkarte der Reichsfreyen Herren von ZEDTWITZ
Gerichte und Güter zu Ascha
Stand: um 1700
Autor unbekannt
Egerischer Bezirk mit angrenzenden Ascher Gebieth um 1700
Egerischer Bezirck an Königreich Böhmen
nebst dem angränzenden Ascher-Gebieth
Stand: um 1700
Autor unbekannt
Landkarte des Ascher Gebietes vom Jahre 1716
LANDCHARTE
Über die Reichs Adel: Zedtwizische und
der Cron. Boeheim zu lehen Rührende Herrschaft
und Güter Zu Ascha
Erstellt von Johannes Bauer Ingenieur
Herausgegeben 1720
Müller’sche Mappe vom Jahre 1720
Text dieses Abschnittes: Karl Alberti - Beiträge zur Geschichte der Stadt Asch u. d. Ascher Bezirkes, Band 2, 1935
Im Jahre 1713 wurde in Böhmen eine Neuordnung des Gerichts- und Verwaltungswesens durchgeführt und zugleich eine gründliche Vermessung des ganzen Königreiches angeordnet. Mit dieser Vermessung wurde der Ingenieur - Hauptman Joh. Christoph Müller betraut und es erging an alle Ämter und Städte des Königreiches die Weisung, dem „zur Entwesung der Land - Charten über das Königreich Böhmen und die demselben incorporierten Länder beorderten k. Ingenieur J. Chr. Müller alle guten Nachrichten und Vorschub zu bezeigen.
Müller begann die Vermessung im Juni 1714. Im Dezember hatte er sie vollendet und der Egerer Rad verehrte ihm nun für seine „so schön und akkurat ausgearbeitete Mappe oder Landkarte des Egerlandes“ 20 Dukaten und ließ die Karte 1719 von Johann Christoph Weigel in Nürnberg in Kupfer stechen. Von dieser Karte, die im Museum der Stadt Eger aufbewahrt wird, sind noch in neuerer Zeit wiederholt Abzüge gemacht worden.
Die große Müller'sche Karte des Königreiches Böhmen wurde in Augsburg in Kupfer gestochen. Sie besteht aus 25 Tafeln, die später von Homanns Erben in Nürnberg auf ein Blatt zusammengezogen wurden. Der Egerische Bezirk reicht auf dieser Karte nur bis Himmelreich, auf der Karte „Egrisch-Reuth“ genannt, während die Zedtwitzische „Herrschaft Asch“ als „Pars Voigtlandiae“ (Teil des Vogtlandes) außerhalb des Egerischen Kreises liegt. Im Homann’schen Atlas vom Jahre 1747 ist das Ascher Gebiet „Dynastia Aschensis Baronia de Zedtwitz“ genannt und durch farbige Grenzen besonders kenntlich gemacht, so daß „von dieser so authentischen Karte der bloße Augenschein gibt, daß das Ascher Gericht Damals nicht zu dem ärgerlichen Bezirk gerechnet wurde.
Karte des Egerer und Elbogener Kreises vom Jahre 1742
Die 1742 von Homanns Erben in Nürnberg herausgegebene Müller’sche Karte des Egerer und Elbogener Kreises, wo das Ascher Gebiet als „Dynastia Aschensis, Baronia de Zedtwitz, feudum bohemum“ bezeichnet wurde. Ascher Gebiet liegt oberhalb vom gelb ausgezeichnetem Egerland.
Zürners Karte des Vogtländischen Kreises vom Jahre 1758
Adam Friedrich wurde am 15. August 1679 als zehntes Kind des Ortspfarrers Zürner aus Marieney (Kreis Oelsnitz) geboren. Dem väterlichen Willen gehorchend wurde Zürner Junior ebenfalls Geistlicher. Nach dem Besuch der Plauener Lateinschule absolvierte er ein Theologiestudium an der Universität Leipzig, das er in Hamburg abschloss. Nebenher erwarb er sich umfangreiche Kenntnisse in Geometrie und Feldmesskunst. Ab Ende 1705, nach seinem Studienabschluss, wirkte Zürner seelsorgerisch als Pfarrer in Skassa bei Großenhain. Aber seine Liebe zur Geographie und Kartographie war stärker. 1711 gab er eine Karte der Diözesen Dresden und Großenhain heraus, die er auch dem kurfürstlichen sächsischen Landesherrn vorlegte. Mit dieser Leistung weckte er die Aufmerksamkeit August des Starken, der ihm im April 1713 den Auftrag erteilte, das gesamte Kurfürstentum Sachsen kartographisch zu erfassen.
Seit 1716 als „Kurfürstlich Sächsischer und Königlich Polnischer Geograph“ und ab 1721 als „Land- und Grenzcommissarius“ reiste Zürner kreuz und quer durch Sachsen. Mit der Vergütung für die Vermessungsarbeiten war August der Starke allerdings nicht so großzügig wie mit der Titelvergabe. Für jeden kartographierten Ort erhielt Zürner anfangs die dürftige Summe von sechs Groschen. Bei den Straßenvermessungen benutzte Zürner einen von ihm konstruierten „Geometrischen Wagen“, dessen Hinterrad bei jeder Umdrehung genau eine Rute (= 4,53 Meter) zurücklegte. 2 000 Ruten ergaben eine kursächsische Meile. Das entspricht heute 9,062 Kilometern. Zwei Stunden benötigte die Postkutsche für eine Meile. Nach sieben Jahren hatte er die „Neue Chursächsische Post-Charte“ fertig gestellt. Zürner, der 1722 den geistlichen Stand verließ und nach Dresden überwechselte, unterbreitete dem Kurfürsten eine Reihe von Vorschlägen zur Verbesserung des Straßenwesens. Außerdem setzte er durch, dass ab 1722 an allen Poststraßen steinerne Säulen in Form von Distanz-, Meilen- und Halbmeilensäulen sowie Viertelmeilensteine zur Entfernungsangabe aufgestellt und Bäume gepflanzt wurden. Die Finanzierung der Postmeilensäulen löste August der Starke auf die übliche landesväterliche Weise, indem die Städte- und Gemeindeverwaltungen in ihre ohnehin fast leeren Kassen greifen mussten.
Seine beiden bedeutsamsten kartographischen Werke sind jedoch die erwähnte „Neue Chursächsische Post-Charte“, um 1719 auf 16 Blättern zusammengestellt erschienen, und der 40 General- und 40 Spezialkarten umfassende „Atlas Augusteus der Chursächsischen Lande“ („Der Große Atlas von Sachsen“). Adam Friedrich Zürner starb am 21. Dezember 1747 in Dresden als einer der namhaftesten Kartographen.
1758 erschien bei Peter Schenck in Amsterdam eine Karte des „Vogtländischen Kreises und derer darinnen befindlichen Ämter Plauen, Voigtsberg und Pausa, ingleichen der reichsfreien Zedtwitzischen Herrschaft Ascha nebst anderen angrenzenden Gegenden“, die Zürner erstellt hatte.
Übereinstimmung damit befindet sich in dem 1760 herausgegebenen B. Erber'schen Werke von Böhmen eine in Wien gestochene Generalkarte von Böhmen, die ebenfalls die Herrschaft Asch außerhalb der Grenzen des Egerischen Kreises zeigt, und bei einer Grenzbesichtigung im Jahre 1767 hat man das Ascher Gebiet genau vom Egerlande unterschieden; die Grenzsteine hatten auf der einen Seite das Egerer Wappen, auf der anderen das Zedtwitzische.
Josephinische (erste) Landesaufnahme um 1770
Anstoß für die Landesaufnahme gaben militärische Überlegungen. Im Siebenjährigen Krieg 1756 bis 1763 hatte sich das Fehlen verlässlicher Landkarten für die österreichischen Truppen als großer Nachteil erwiesen. Die Josephinische Landesaufnahme wurde unter der Regentschaft von Maria Theresia begonnen und unter Joseph II. abgeschlossen. Die Karten sind handgezeichnet und hatten zunächst den Maßstab 1 Wiener Zoll: 400 Wiener Klafter (etwa 1:28.800). Neben den punktuellen Höhenkoten wurden zur Darstellung der Höhenentwicklung über die Fläche Schraffuren, die die lokale Steigung und Richtung der Falllinie nachzeichnen, genutzt und noch nicht Höhenschichtlinien. Aus den Blättern der Landesaufnahme wurden Landkarten im vierfach verkleinerten Maßstab von ca. 1:115.200 abgeleitet. Diese Blätter werden ebenfalls als „Josephinische Landesaufnahme“ bezeichnet.
Franziszeische (zweite) Landesaufnahme um 1830
Die Franziszeische Landesaufnahme sollte ab 1806 die Josephinische Landesaufnahme ersetzen. Eine erste Triangulierung erfolgte von 1807 bis 1829, eine weitere mit verbesserten Methoden ab 1848. Zu Beginn der Arbeiten gab es noch unterschiedliche Triangulierungssysteme in den einzelnen österreichischen Kronländern, wodurch eine Gesamtdarstellung über die Grenzen dieser Länder nicht möglich war. Die Karten endeten an den Grenzen der damaligen Kronländer, die Karten beiderseits einer Grenze passen nicht genau aneinander. Der Maßstab der Franziszeischen Landesaufnahme war mit 1:28.800 gleich jenem der josephinischen.
Franziszeische Kataster 1841
Der Franziszeische Kataster ist der erste vollständige österreichische Liegenschaftskataster. Er enthält die Grundstücke des Gebiets des Kaisertums Österreich. Häufige Bezeichnungen sind auch Grundkataster, Steuerkataster und Grundsteuerkataster. Der Kataster wurde von 1817 bis 1861 erstellt und ist nach Kaiser Franz I. benannt, der die Katastervermessung durch das Grundsteuerpatent vom 23. Dezember 1817 veranlasste. Die Vermessungsarbeiten erstreckten sich zunächst auf die österreichischen Länder der Monarchie. Es wurden 300.082 km² auf handgezeichneten, kolorierten Blättern von 20 × 25 Zoll ≈ 53 × 66 cm dargestellt. Ein Blatt umfasst 500 Joch. Insgesamt wurden ca. 50 Millionen Grundstücke in ca. 30.000 Katastralgemeinden auf 164.357 Mappenblättern ausgearbeitet.
Die Blätter des Katasters sind im Maßstab von einem österreichischen Zoll zu 40 Klaftern gezeichnet, somit im Verhältnis von 1:2880. Ausgangsbasis für diesen Maßstab war der damals übliche österreichische Militärmaßstab von 1 Zoll zu 1000 Schritten (1:28.800). Die Katasterblätter waren im Regelfall daher im „zehnfachen Militärmaß“ gezeichnet. Ortsgebiete wurden in 1:1440, ausnahmsweise auch 1:720, Gebirgsgegenden in 1:5760 dargestellt.
Franzisco-Josephinische (3.) Landesaufnahme um 1880
Die Franzisco-Josephinische Landesaufnahme entstand in den Jahren 1869 bis 1887, nach Fertigstellung der Unterlagen des Grundsteuerkatasters. Aufgenommen wurde die gesamte Doppelmonarchie.
Die Landesaufnahme trug nach ihrem Initiator, Reichskriegsminister Freiherr Franz Kuhn von Kuhnenfeld, auch den Namen Kuhn’sche Landesaufnahme. Im Vergleich zu Kartenwerken des 20. Jahrhunderts wird das Werk alte Landesaufnahme genannt, obwohl es mit der Josephinischen Landesaufnahme (Erste Landesaufnahme) und der Franziszeischen Landesaufnahme (Zweite Landesaufnahme) zwei ältere Kartenwerke der Monarchie gibt.
Die Vorgaben für die Landesaufnahme beruhten auf den Erfahrungen mit ihrer nicht fertiggestellten Vorgängerin, der Franziszeischen Landesaufnahme: Die Aufnahme war nicht mehr getrennt nach Kronländern, sondern zusammenhängend zu erarbeiten, es waren ein größerer Maßstab als 1:144000 sowie Höhenschichtlinien zu verwenden. Ansprüche des zivilen Sektors waren zu berücksichtigen. Die Arbeiten an der Landesaufnahme wurden durch das Militärgeographische Institut durchgeführt. Ihre Blätter wurden bis in die 1960er Jahre weitergeführt.
Ascher Gebiet um 1880
Ein Ausschnitt aus der
"Politische und topografische Karte des Königreichs Böhmen"
zusammengestellt von Prof. Josef Erben
Herausgegeben von Karel Jansky 1880
Generalkarte der Bezirkshauptmannschaft Asch 1885
Gezeichnet von J. E. Wagner
Maßstab 1:220000
Übersichtskarte des Bezirkes Asch - 1891
Beilage der Heimatkunde vom J. Tittmann aus dem Jahre 1891
Special Karte des Ascher Gebietes um 1895
Entworfen und gezeichnet von T. Büchner
Maßstab 1:54000
Special Karte des Ascher Gebietes 1903
Entworfen und gezeichnet von T. Büchner / Ergänzt 1903 von A. Keil
Maßstab 1:54000
Ascher Bezirk - Stand um 1914
Ascher Bezirk nach dem Stand um 1914
Maßstab 1:100000
Ascher Kreis 1925
Ascher Bezirk 1925
Maßstab 1:100000
Spezielle Karte Nr. 3948 Asch - 1934
Maßstab 1:75000
Die Grundlage für diese Karte bildete die dritte (Franzisco-Josephinische) Landesaufnahme, die in den Jahren 1869 bis 1887 entstand. Nach dem Zerfall Österreich-Ungarischer Monarchie übernahm das Militärgeografische Institut in Prag die Unterlagen für die Reproduktion von Karten aus Böhmen, Mähren, Teilen Schlesiens, Ungarn, der Slowakei und der Karpatenukraine. Die übernommenen Karten wiesen jedoch gravierende Mängel auf, doch nach dem Ersten Weltkrieg war es aus zeitlichen und wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, neue geodätische Grundlagen zu schaffen, außerdem war noch nicht einmal die kartografische Darstellung für das damalige Tschechoslowakei festgelegt worden.
So wurde eine Überarbeitung und Revision der bestehenden Karten vorgenommen, die in ihrer Aktualisierung, der Korrektur grober Fehler und der Ersetzung der deutschen Bezeichnungen durch tschechische bzw. slowakische bestand. Die neu vermessenen Spezialkarten im Maßstab 1:75000 der dritten militärischen Kartierung waren bis 1957 Teil des staatlichen Kartenwerks.
Militär-Karte Ascher Gebiet - um 1952
Maßstab 1:50000
Die Grundlage für diese Karte bildeten die Vorkriegskarten. Alle Ortschaften tragen schon die Tschechischen Namen. Solche Karte waren in den 1948-1989er Jahren streng geheim, um den Flucht nach Westen zu erschweren.
Geologische Karten
Geognostische Karte 1862
Geognostische Karte der Umgebung von Karlsbad, Franzensbad und Marienbad 1862 von Joh. Sandtner
Maßstab 1:144000
Geologische Karte des Ascher Bezirkes 1932
Geologische Karte des Ascher Bezirkes
Entworfen von Emil Mottl,
eine Beilage des Buches:
Emil Mottl - Geologie des Ascher Bezirkes aus dem Jahre 1932
Maßstab 1:55000
Sonstige Karten
Karte der Bezirke Eger, Asch, Falkenau und Graslitz 1903
Bearbeitet von Georg Müller
zum Unterrichtsgebrauche an Volks- und Bürgerschulen zulässig erklärt.
Maßstab 1:150000
Handkarte der politischen u. Schulbezirke Eger und Asch um 1921
Ausgeführt von F. Paul, Topograph - Marienbad
Maßstab 1:75000
Karte der politischen u. Schulbezirke Eger und Asch um 1935
Ausgeführt von F. Paul, Topograph - Marienbad
Maßstab 1:25000
Egerland mit den Kreisen Asch, Eger, Graslitz, Falkenau 1977
Helmut Preußler Verlag, Nürnberg
Schluß.
Quellen::
Karl Alberti - Beiträge zur Geschichte der Stadt Asch u. d. Ascher Bezirkes, Band 1 u. 2;
J. Tittmann - Heimatkunde des Ascher Bezirkes, 1893;
Benno Tins – Die eigenwillige Historie des Ascher Ländchens, 1977;
Wikipedia


























