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Inhalt
1. Beschreibung des Ortes
Die Orts- und Schulgemeinde Wernersreuth hat einen Flächenraum von 836 ha 89 a. Hiervon entfallen auf fruchtbares Ackerland 158 ha, Wald 441 ha, Wiesen 160 ha; der Rest des Flächenausmaßes verteilt sich auf Weide- und Moorland, Gärten, Gewässer, Straßen und Wege, sowie Bauparzellen. Die Ortschaft liegt in einem tiefen, waldumgrenzten Kessel. Im Tale stehen die Häuser gruppenweise beisammen, während sie an den Abhängen und auf den Anhöhen zerstreut liegen. Die Ortschaft Wernersreuth grenzt an die Gemeinden Himmelreich, Asch, Niederreuth und Oberreuth. Im Osten grenzt Wernersreuth an die Republik Sachsen.

Wernersreuther Flur auf der Kataster-Karte von 1841; Quelle: ČÚZK
2. Ortsname
Im Ascher Mundart: Weanaschraat
Wernersreuth zeigt folgende alte Namensformen: 1395 Wernhersrewt, 1555 Wernerßreut, 1692 Wernersreuth, 1841 Wernersreith
Wernersreuth wird 1395 erstmals urkundlich genannt (Wernhersrewt), also in einer Zeit, da die Zedtwitze im Ascher Gebiet noch nicht Fuß gefaßt hatten. Welchem Herrengeschlecht der Gründer des Wernersreuther Rittergutes oder Fronhofes angehört hat, ist unbekannt. Unter den Neippergern, den Vorläufern der Zedtwitze im Asch-Neipperger Ländchen, ist kein Werner darunter. In Niederreuth, dem Nachbarort von Wernersreuth, saßen im Anfang des 15. Jahrhunderts die Reitzensteiner auf der dortigen Wasserburg; doch hatten sie damals nur die Dörfer Niederreuth und Oberreuth inne. Ein alter Herrensitz wie in Niederreuth ist in Wernersreuth nicht nachgewiesen, aber das auffällige einstöckige Gebäude auf der Anhöhe südwestlich der Sorger Mühle heißt noch heute „das Schloß“ (junger Neubau nach einem Brand).
Laut J. Tittmann (1893) soll der Ortsname vom Schmied „Werner auf der Reuth“ H.-Nr. 57 herrühren. J. R. Rogler dagegen meint, dass der Ortsname Wernersreuth von dem „Reut eines Wernher“ = Werner abgeleitet wurde. Es muß ein adeliger Ortsgründer gewesen sein, weil die besten Ackerfluren (Zeichen) inmitten des Ortes ausschließlich Bestandteile der drei herrschaftlichen Fronhöfe waren, die in alter Zeit sicher ein vollständig geschlossenes Ganzes bildeten, also vermutlich ein altes Rittergut oder einen ganzen, noch ungeteilten Fronhof. Die Bauernzeichen in Wernersreuth haben alle eine ziemlich ungünstige bergige Lage und zum großen Teil steinigen Ackerboden.
Prof. H. Braun ist der Meinung, dass die Ortschaft von den oberfränkischen Siedler gegründet wurde, die aus Wernersreuth bei Waldsassen hierher kamen. Diese sollten auch der Ortsname mitgebracht haben.
Keine dieser Thesen ist jedoch historisch nicht belegt.
3. Ortsteile
Wernersreuth gehört bezüglich des Grundausmaßes zu den größeren Gemeinden des Bezirkes. Die Fluren des Gemeindegebietes erstrecken sich von den angrenzenden Elster Gebiete bis an die sächsische Landesgrenze. Die weite Streuung führte zu einer phantasiebegabten Orts-Geografie mit originellen Namen für einzelne Teile.
Im Jahre 1785 wurden die Ortsfluren von Wernersreuth folgend aufgeteilt (s. die Zeichnung unten): 1. Ortsplatz, 2. Herren-Flur, 3. Berg-Flur, 4. Loh-Flur, 5. Lerchenpöhl-Flur, 6. Lederers-Flur, 7. Zeidelweydt-Flur, 8. Elster-FIur, 9. Bühl-Flur, 10. Niederreuther Flur, 11. Trift-Flur, 12. Wießen-Flur, 13. Zinnberg-Flur, 14. Salaberg-Flur, 15. Tannig-Flur, 16. Himmelreichs-Flur.
Später wurden die Ortsfluren in die folgende Ortsteile aufgeteilt (s. das Bild unten): die älteste Ortsteile waren: die „Dorfmitte“ und das „Unterdorf“.
Um den Dorfkern lagen dann die Ortsteile Laubbühel, Sand, Zinnberg, Reifacker, Salaberg, Klatschhausen, Kaltes Eck, Totschengasse, Lumpenhau, Hut, in der Richtung Oberreuth lag Pferdehut, Vogelherd und Kalkofen.
Außerhalb des unten gezeigten Ausschnittes lagen in Süden noch die Ortsteile Heidereuth (einst Rebersreuth) und Hinterhimmelreich, und in Südosten der Wald-Strich Tannich mit dem Gasthaus Zum grünen Frosch.
Die jüngste Ortsteile waren dann Zeidelweide, Neue Häuser an der Ascher-Strasse und 1930 entstehende Wassernot.
Wernersreuther Ortsteile auf der Luftaufnahme von 1948, außerhalb liegen noch Heidereuth, Hinterhimmelreich und Tannich
4. Geschichtliches
Im frühen Mittelalter gehörte Wernersreuth zur Herrschaft der Ritter von Neuberg, bevor es 1413 an die Familie Zedtwitz verkauft wurde. Eine Blütezeit erlebte der Ort durch den Abbau von Zinnerz am Zinnberg, der bereits für den Beginn des 15. Jahrhunderts nachgewiesen ist.
Wernersreuther Zinnbau:
Bereits im Egerer Klauen- und Landsteuerbuch von 1395 werden fünf Einwohner von Wernersreuth explizit als Zinnbergleute aufgeführt.
Der Bergbau ist für den Beginn des 15. Jahrhunderts sicher nachgewiesen. Im Jahr 1417 (und erneut 1425) beschwerte sich die Stadt Eger darüber, dass Heinrich von Zedtwitz das Zinn auf seinen Gütern selbst schmolz und mit einem eigenen Stempel versah, anstatt das Egerer Schmelzmonopol zu nutzen. Das geförderte Zinn wurde in herrschaftlichem Pochwerk, das später in die Glöckelmühle umgebaut wurde.
Vom Zinnbau wurde auch der Name des Zinnbergs abgeleitet, dieser steigt im Osten des Ortes beim Ortsteil Sand steil an. Noch heute zeugen zahlreiche Bingen (Einsturztrichter) und Schutthalden von der einstigen Tätigkeit. Im Zinnberg gibt es bis heute auch verschlossene und verschüttete Stollen.
Der Zinnbau wurde anfangs des 17. Jahrhunderts eingestellt, ein Lehensbrief von 1606 belegt, dass der Bergbau zu dieser Zeit bereits zum Erliegen gekommen war. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es erneute Schürfversuche, die jedoch einschliefen.
Weitere Erkundungen wurden dann kurz vor dem Ersten Weltkrieg und zu Beginn der 1950er Jahre durchgeführt, doch ihre Ergebnisse waren nicht zufriedenstellend, weshalb der Abbau nie wieder aufgenommen wurde.
Wernersreuth wurde 1873 eine eigenständige politische Gemeinde. Vor 1873 bildete Wernersreuth eine sogenannte „Großgemeinde“ zusammen mit den benachbarten Ortschaften Niederreuth, Oberreuth und Nassengrub. In dieser Zeit unterstand der Verwaltung von Wernersreuth ein weitläufiges Gebiet, das fast das gesamte Elstertal und seine Hänge umfasste.
Im Jahr 1873 trennte sich als erste Ortschaft Niederreuth ab und wurde eine eigene politische Gemeinde. Ein Jahr später, im Jahr 1874, wurden auch die verbleibenden zwei Orte – Oberreuth und Nassengrub – eigenständig.
Durch diese Aufteilung endete die gemeinsame Gemeindeverwaltung und Wernersreuth begann als eigenständige politische Einheit zu fungieren. Beispielsweise konnten wichtige Infrastrukturprojekte wie der Bau einer ordentlichen Straßenverbindung zwischen Wernersreuth und Niederreuth erst nach dieser administrativen Trennung in Angriff genommen werden.
Wernersreuther Gemeindeverwaltung:
Gemeinde-Stempel und amtliche Aufkleber
Die Wernersreuther Gemeindevorsteher:
Der erste belegte Bürgermeister von Wernersreuth nach Einführung der Gemeindeselbstverwaltung war Johann Adam Prechtel (ein ehemaliger Müller aus der Rangmühle in Niederreuth), der das Amt von 1850 bis 1874 innehatte.
Nach der endgültigen Trennung der "Nachbarn"-Gemeinden im Jahr 1874 sind die Namen der Wernersreuther Bürgermeister in ununterbrochener Reihenfolge ab dem Jahr 1892 dokumentiert:
1892-1896
Wölfl Simon (Schneider-Wirtshaus Nr.80);
Gemeinderäte: Beilschmidt ]ohann (Beilschmidt-Wirtshaus Nr.25), Wunderlich ]ohann (Unterdorf Nr.70), Hädler ]ohann (Obere Hädler-Mühle Nr.4)
1896-1900
Johann Beilschmidt, Gastwirt (Nr. 25)
Gemeinderäte: Johann Müller, Kapellmeister und Landwirt (Nr. 39); Johann Robisch, Landwirt (Nr. 97); Adam Fuchs, Landwirt.
1900-1918
Johann Müller, Kapellmeister und Landwirt (Nr. 39)
1918-1930
Lorenz Wagner, Gastwirt (Nr. 15); Stellvertreter: Gustav Beilschmidt, Gastwirt (Nr. 25)
1930-1932
Eduard Merz, Maurer und Konsumverwalter (Nr. 51).
1932-1935
Johann Künzel, Landwirt (Nr. 53)
1935-1938
Gustav Beilschmidt, Gastwirt (Nr. 25)
1938-1941
Simon Feiler (Nr. 150)
1941-1945
Julius Lederer (Nr. 31)
Industrialisierung und Modernisierung im 19. u. 20. Jahrhundert
Wernersreuth war über Jahrhunderte ein typisches Untertannendorf. Die Bewohner leisteten auf den herrschaftlichen Gütern. Erst im Jahr 1848 wurde die Erbuntertänigkeit und der Frondienst abgeschafft, was die Bewohner mit dem Ruf „Freiheit!“ feierten.
Durch die Nähe zur Industriestadt Asch wandelte sich das Dorf. Viele Bewohner arbeiteten als Hausweber oder pendelten als Facharbeiter in die Ascher Textilfabriken.
Aus der Gemeinde-Chronik
1844: Öffentliche Hinrichtung von Johann Heinrich Künzel, bekannt als „Wernerschreitha Schneida“ (Wernersreuther Schneider), in Eger wegen Raubmordes.
1873–1874: Administrative Verselbstständigung der Gemeinde; die ursprüngliche „Großgemeinde“, die auch Niederreuth (1873), Oberreuth und Nassengrub (1874) umfasste, wurde in eigenständige politische Einheiten aufgeteilt.
1883: Anlage eines eigenen interkonfessionellen Friedhofs auf dem „Reifacker“ (zuvor wurden die Toten in Asch bestattet).
1883: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Wernersreuth.
1892: Mit der Wahl von Simon Wölfl zum Gemeindevorsteher beginnt eine lückenlos dokumentierte Reihe der Gemeindevorstände der eigenständigen Gemeinde.
5. Februar 1893: Großbrand des „Schlosses“ (Haus Nr. 69), in dem aufgrund von Platzmangel vorübergehend auch eine Schulklasse untergebracht war.
1894–1896: Feierliche Einweihung und Eröffnung des neuen repräsentativen Schulhauses.
1898: Bau eines Kalkwerkes (Kalkofen) oberhalb des Ortsteils Hut.
6. November 1898: Festliche Enthüllung des Denkmals an der Elsterquelle unter Beteiligung Hunderter Gäste aus Böhmen und Sachsen.
Am 28. Juni 1906 vernichtet ein verheerendes Hagelwetter innerhalb einer halben Stunde die gesamte Getreide- und Kartoffelernte der Gemeinde vollständig.
1907: Der Wernersreuther Weber und Milchhändler Albin Dötsch wird als Sozialdemokrat in den Wiener Reichsrat gewählt.
1910: Die Gemeinde erreicht mit 1257 Einwohnern ihren historischen Bevölkerungsstand.
Am 17. Juli 1911 flammt in Wernersreuth zum ersten Mal das elektrische Licht auf.
1911–1912: Bau der modernen Bezirksstraße Asch–Wernersreuth–Oberreuth durch italienische Straßenbauarbeiter.
1923–1924: Bau des neuen Straßenabschnitts von Nassengrub nach Wernersreuth.
25. August 1925: Enthüllung des Kriegerdenkmals für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs im Garten der Volksschule.
1930: Ein Großbrand zerstört das Anwesen „Salabauer“ (Nr. 17) vollständig; 1932 wird an seiner Stelle ein moderner Musterhof errichtet.
1931–1935: Die Weltwirtschaftskrise führt zu Massenarbeitslosigkeit; die Gemeinde versucht die Not durch Notstandsarbeiten (wie den Bau von Teichen) zu lindern.
1945: Kriegsende - detaillierte Schilderung finden sie hier.
1945–1946: Vertreibung der fast ausschließlich deutschen Bevölkerung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Ort wird in Verneřov umbenannt; in den folgenden Jahrzehnten erfolgt der Abriss eines Großteils der historischen Gebäude, einschließlich der Ortsteile Salerberg, Hut und Himmelreich.
5. Bevölkerungszahl
Die Entwicklung der Häuser- und Bevölkerungszahl in Wernersreuth ist in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt:
| Jahr | Häuser | Einwohnerzahl | 1783 | 91 | - | 1825 | - | 882 | 1827 | - | 897 | 1829 | - | 800 | 1831 | - | 1024 | 1840 | - | 950 | 1850 | 136 | 1065 | 1857 | - | 1143 | 1870 | - | 1091 |
|---|---|---|
| 1880 | - | 1161 |
| 1890 | - | 1020 |
| 1900 | 150 | 1071 |
| 1910 | 181 | 1257 |
| 1921 | 176 | 1058 |
| 1934 | 190 | 1151 |
| 1939 | - | 1144 |
| 1941 | - | 1132 |
| 1947 | - | 336 |
6. Schloß
Am Fuße des Laubbühels stand das Wernersreuther „Schloss“ (mundartlich „Schluaß“, von Chronisten auch „Schäferei“ genannt). Es war ein Außenposten, also „Vorwerk“, der Schönbacher Linie der Grafen von Zedtwitz, die aber selber hier niemals Wohnung nahmen.
Eine Zeichnung auf der „ältesten Landkarte des Ascher Bezirkes“ aus der Zeit um 1620
Schon die Neuberger Grafen müssen hier einen „Fronhof“ zu Füßen der längst geschleiften Steinburg errichtet haben; als sie 1413 an die Zedtwitze verkaufen mussten, bauten diese ihn schlossartig aus. Davon wurde um 1620 eine schemenhafte Abbildung gedruckt (links).
Bei einer der wiederholten Erbteilungen unter den Zedtwitz-Familien werden 1647 u. a. drei Fronhöfe in Wernersreuth genannt, die dem „gestrengen Juncker“ Hans Georg Zedtwitz, einem der Erbberechtigten, zugeschlagen wurden. Die drei Fronbauern Gemeinhardt, Eberl und Wunderlich hatten vier Tage jeder Woche, jahrein jahraus, mit einem Gespann auf dem Wernersreuther Gut zu arbeiten. Da blieb ihnen für ihr eigenes Stücklein Acker sicher nicht viel Zeit. Das Erbteilungs-Dokument, das sich im Schönbacher Schloßarchiv fand, zählt als Fröner in Wernersreuth die Namen Wettengel, Goßler, Kolb, Hendel und Baumgärtel auf. Sie hatten „durch das ganze Jahr, was man ihnen hieß“, zu leisten.
Seit 1650 wollten alle Grafen neue, prunkvolle Schlösser haben. Zwar standen den Zedtwitzen viel geringere Mittel (aus Papiermühlen und Braurechten) zur Verfügung, doch flössen stärker denn je die Einkünfte aus Bauernschweiß: Hand- und Spanndienste, Flachs und Hühner, Käsegeld und Haferzehnt, Spinnfron und Erbsteuer, Eier-, Michaelis- und Martinszins, wie aus einer Aufstellung des „Gesamtaufkommens um 1690“ hervorgeht: „Die Kosten des verschwenderischen Aufwandes trugen die Untertanen, die doch gerade in den Jahren nach der schweren Dreißigjährigen Kriegszeit (1618-1648) der Schonung bedurft hätten...“
Um 1650 wurde der Schönbacher Gutshof durch brandstiftende Zigeuner eingeäschert, und sogleich erbaute sich Hans Georg von Zedtwitz auf der Brandstelle sein neues Schloss. Da klagten die Bauern in einer Eingabe an den Kaiser, dass sie „zu dem neuen Bau in Schönbach alle Bedürfnisse, wie Steine, Kalk, Sand, Bauholz, Bretter und Schindeln“, ja sogar „Kachelöfen aus Hof“ zufahren mussten. Von einem vorübergehenden Umzug nach Wernersreuth als „Notquartier“ verlautet nichts — ein Zeichen, dass dort um diese Zeit noch kein Neubau bestand. Der endgültige Schlossbau ist wohl erst um 1700 entstanden.
Nach 1800 war das Schloß durch Erbteilungen an die Schönbacher Linie der Zedtwitze gekommen. Das Schloss beherbergte damals auch 3 Schulklasse, weil das Alte Schulhaus (Nr. 94) die wachsende Kinderschar nicht mehr fasste. „Eine Stiege führte neben dem Brunnentrog an der Nordwestseite hinauf in den 1. Stock direkt ins Klassenzimmer. Da rankte ein Efeu, den die Schulaufsicht als angeblich giftig entfernen ließ. Ein schöner Wassertrog mit gutem Brunnenwasser plätscherte Tag und Nacht, versorgte die Viehhaltung, den kleinen Schloßteich, den Pächter und die Mieter.“
Immer haben die Zedtwitze nur Pächter auf das Schloß gesetzt, keine Gutsbauern. Deshalb erhielt es sich auch ungeschmälert, während die anderen Urhöfe durch Erbteilungen der Bauern zerrissen wurden. Einige Pächter: 1786: Joh. Christoph Beyer, Pächter und Schäfer; im 19. Jh.: Wunderlich; 1906: Johannes Federer; 1920: Schindler.
Am 5. Februar 1893 brannte das Gebäude ab, wurde aber „nicht ganz so gefällig“ wieder aufgebaut. Eine seit 1740 geführte Chronik war mit eingeäschert worden. Der Neubau nach dem Brand ähnelt zum Verwechseln dem Schönbacher Schloß. Als letzter gräflicher Besitzer ist 1906 Karl Max von Zedtwitz verzeichnet. Er verkaufte das Schloss, das nun als Mietshaus geführt wurde, 1925/26 an Michael Künzel, der es seiner Tochter Ida, verehelichte Heinrich, übergab. Die fünfköpfige Familie Heinrich bewohnte das Erdgeschoß, im oberen Stockwerk wohnten dann weitere 7 Mietparteien.
Nach der Vertreibung wurde das ehemalige Schloss von dem örtlichen Kolchose außer anderem als Stahl genutzt. Das Gebäude verfiel dann allmählich, bis es 1982 abgerissen wurde; an seiner Stelle erstand 2007 der neue Wohnhausbau.
Wernersreuther Schloß, links 1966, rechts dann 1982 - kurz vor dem Abriss; Foto: Stiftung Ascher Kulturbesitz Rehau
7. Gewerben
Wernersreuther Bauern
Wernersreuth war vornehmlich ein landwirtschaftliches Dorf. Es wurden 127 landwirtschaftliche Betriebe ausgewiesen. Etwa 30 Landwirte hatten ein Grund von 5 bis 20 ha. Die meisten hatten freilich nur Grundbesitz von 0,5 bis 2 Hektar. Diese Nebenerwerbsbauern die gingen zum Teil nach Asch zur Arbeit, die Frauen besorgten die kleine Landwirtschaft.
In der Gemeinde gab es natürlich auch weitere Gewerben. Folgen sind diese anhand den jeweiligen Adressbüchern aufgeführt:
1906: 33 Maurer, 68 Weber, 11 Zimmerer, 7 Krämer, 6 Gastwirte, 3 Milchhändler, 3 Tischler, 3 Schuster, 3 Musiker, 1 Bäcker, 1 Fleischer, 1 Schmied
1923: 2 Bäcker, 7 Gastwirte, 5 Krämereien, 3 Müller, 1 Schindelerzeuger, 1 Schmiede, 1 Schneider, 2 Schuhmacher, 2 Tischler
1930: 3 Bäcker, 4 Bogenmacher, 1 Friseur, 7 Gastwirte, 6 Gemischtwarenhandlungen, 2 Hebammen, 2 Milchhändler, 3 Müller, 1 Schmied, 2 Schneider, 5 Schuhmacher, 4 Tischler, 5 Trafikanten, 1 Wagner
1941: 2 Bäcker, 1 Bierabfüller, 1 Damenschneiderin, 1 Fleischer, 1 Friseur, 7 Gastwirte, 6 Gemischtwarenhandlungen, 1 Hebamme, 1 Kapellmeister, 1 Kohlenhändler, 5 Lohnwirker, 1 Maler/Lackierer, 7 Milchhändler, 1 Schindelerzeuger, 1 Schmied, 2 Schneider, 3 Schuhmacher, 3 Tischler, 4 Trafikanten, 1 Wagner
8. Vereine
In Wernersreuth gab es im Laufe der Zeit insgesamt 15 Vereine, die in nachfolgender Tabelle aufgelistet sind.
| Pos. | Verein | Gründungsjahr |
|---|---|---|
| 1 | Leichenkassenverein | 1836 |
| 2 | Militär-Veteranen-Verein | 1870 |
| 3 | Geselligkeitsverein „Bruderliebe“ | 1872 |
| 4 | Geselligkeits- und Begräbnisverein „Freundschaft“ | 1874 |
| 5 | Freiwillige Feuerwehr Wernersreuth | 1883 |
| 6 | Sozialdemokratische politische Lokalorganisation | 1892 |
| 7 | Landwirtschaftliches „Kasino“ | 1901 |
| 8 | Turn- und Athletenverein | um 1906 |
| 9 | Männergesangsverein „Liederfreund“ | 1906 |
| 10 | Arbeitergesangsverein „Widerhall“ | 1911 |
| 11 | „Deutschvölkische Turnverein“ | 1909 |
| 12 | Arbeiterturnverein „Einigkeit“ | 1910 |
| 13 | „Ortsgruppe des Bundes der Landwirte“ | 1920 |
| 14 | „Ortsgruppe der nationalsozialistischer Arbeiterpartei“ | 1924 |
| 15 | Schulverein | um 1930 |
Folgend sind als ein Beispiel die Wernersreuther Vereine aus dem Jahre 1906 detailliert Aufgelistet:
Militär-Veteranen-Verein (122 Mitglieder):
Vorstand: Johann Müller, Kassierer: Johann Möschler, Schriftführer: Simon Ploß,
Versammlungen jeden 1. Sonntag im Monat. Vereinslokal: Gasthaus Beilschmidt Nr. 25.
Wernersreuther Militär-Veteranen vor dem Gasthaus Beilschmidt, undatiert
Leichenkassenverein (1140 Mitglieder):
Vorstand: Simon Paul, Kassierer: Gottlieb Wagner.
Geselligkeitsverein „Bruderliebe“ (133 Mitglieder):
Vorstand: Johann Fischer, Kassierer: Adolf Winterstern,
Versammlungen bei Monatslagen. Vereinslokal: Gasthaus Johann Wölfel Nr. 80.
Geselligkeitsverein „Freundschaft“ (58 Mitglieder):
Vorstand: Johann Beilschmidt, Kassierer: August Köhler,
Versammlungen bei Monatslagen. Vereinslokal: Gasthaus Beilschmidt Nr. 25.
Deutsch-nationaler Verband „Eichstamm“ (75 Mitglieder):
Vorstand: Gustav Feiler, Kassierer: Christof Merz, Schriftführer: Michael Merz,
Versammlungen jeden 2. Sonntag im Monat. Vereinslokal: Gasthaus Julius Müller Nr. 31.
Landwirtschaftliches Kasino (58 Mitglieder):
Vorsteher: Simon Paul, Kassierer: August Köhler, Schriftführer: Michael Merz,
Versammlungen vierteljährlich. Vereinslokal: Gasthaus Julius Müller Nr. 31.
Freiwillige Feuerwehr (74 Mitglieder):
Kommandant: Johann Robisch, Schriftführer und Kassierer: Julius Spitzbarth,
Versammlungen monatlich. Innerhalb der Feuerwehr besteht der sog. „Feuerwehr-Gesangverein“.
Turn- und Athletenverein:
(ohne Satzungen).
Wernersreuther Turnverein, undatiert
Nach der Eingliederung des Sudetenlandes ins Dritten Reich 1938 wurden alle örtliche Vereine aufgelöst und durch einheitliche Staatsorganisationen ersetzt.
9. Gasthäuser
In der Ortschaft gab es einst 7 Gasthäuser:
Gasthaus Zum Elstertal, Nr. 15;
Gasthaus Beilschmidt, Nr. 25;
Gasthaus Feiler, Nr. 31;
Gowers Wirtshaus, Nr. 61;
Gasthaus Wölfel, Nr. 80;
Zum grünen Frosch, Nr. 117;
Gasthaus Max Trapp, Nr. 157;
Nach der Vertreibung wurden von den Tschechen 2 Gasthäuser bewirtschaftet. Bis Ende der 1980er Jahre ehemaliges Gasthaus Feiler und bis ca. 2020 das Gasthaus Beilschmidt. Zur Zeit (2025) ist jedoch keine Gaststätte in der Ortschaft im Betrieb mehr.
Mehr über die einstige Wernersreuther Gasthäuser finden Sie hier.
10. Mühlen
In Wernersreuth klappten einst 6 Mühlen, es waren:
Obere Hädlermühle, Nr. 4;
Untere Hädlermühle, Nr. 114;
Goßlermühle, Nr. 12/13;
Glöckelmühle, Nr. 27;
Obere Sorgmühle, Nr. 70;
Untere (neue) Sorgmühle, Nr. 101;
Die Einrichtung der Wernersreuther Goßlermühle um 1920
Bis heutige Zeit ist nur das Wohnhaus der Glöckelmühle überliefert worden.
Mehr über die Wernersreuther Mühlen erfahren Sie hier.
11. Schulhaus
Wernersreuther Schulkinder 1931
Der Unterricht in Wernersreuth wurde seit ca. 1740 gehalten, zunächst jedoch nur im Winter. Unterrichtet haben damals die im Winter nicht tätige Handwerker oder ausgediente Soldaten. Als solche wurden erwähnt: Leinweber Paulus Klier und Maurer Ulrich Kropf. Im Jahre 1800 trennten sich beide Konfessionen. Die Zahl der evangelischen Kinder betrug in jener Zeit 100, die der katholischen 10.
In der evangelischen Schule hatte Johann Huster 1804 - 1835 als Schulmeister gewirkt, sein Nachfolger war dann Maurer Simon Ploß. Dieser erbaute 1836 das erste Schulhaus; besser gesagt, erbaute sich ein eigenes Haus, in dem er einen Raum als Schulklasse vorsah. 1873 wurden beide Schulen (katholische und evangelische) als eine einklassige öffentliche Volkschule erklärt. Um 1890 mußten bereits drei Klassen eingerichtet werden. Man brachte zwei im Hause Ploß, die dritte dann 1879 im „Schlössel“ höchst dürftig unter. Schon 1879 verfügte die Schule über eine Schülerbücherei.
Als 1893 das Schlössel niederbrannte, wurde die Schulfrage zum aktuellen Gemeindeproblem. Man löste es durch den Bau eines für damalige Verhältnisse sehr großzügigen Schulhauses im Jahre 1896. Es entstand auf der Reifacker-Flur, zentral an der späteren Bezirksstraße gelegen und bot später auch Platz für eine Landwirtschaftliche Fortbildungsschule mit einem weit über Wernersreuth hinausreichenden Einzugsgebiet. Von 1910 bis kurz nach dem Ersten Weltkrieg war die Schule vierklassig, bei Beginn des Schuljahres 1910/1911 zählte die Schule 252 Kinder.
Die Schule wurde auch in der Nachkriegszeit betrieben. Das Unterricht wurde 1963 eingestellt, die Kinder wurden seitdem nach Asch angewiesen.
Wernersreuther Schulhaus in den 1930er Jahren
Wernersreuther Schulhaus 2025; © Thonbrunn
12. Friedhof + Kriegerdenkmal
Friedhof
(Aus der Gemeindechronik)
Die schlechten Wegeverhältnisse und die weite Entfernung vom Ascher evangelischen Friedhof mögen die Bevölkerung von Wernersreuth veranlaßt haben, an die Schaffung eines Ortsfriedhofes zu schreiten. Das Jahr 1882 brachte in dieser Angelegenheit mancherlei Vorarbeiten, Besprechungen und Unterhandlungen. Der Ankauf des Grundstückes erfolgte 1883.
Im §1 der „Friedhofsordnung u. Verwaltung in Wernersreuth“ heißt es: „Der Wernersreuther Friedhof, Grundparzelle 674/26 wurde gemäß Kaufvertrages vom 1. Jänner 1883 als Eigentum der Ortschaft Wernersreuth eingetragen. Aufgrund der Verträge vom 17. Jänner 1883 und vom 30. Oktober1894 wird in der Grundbuchs-Einlage Z 202-Wernersreuth im Blatt B die Anmerkung gemacht, daß nicht die Ortsgemeinde Wernersreuth als Eigentümerin, sondern die Ortschaft Wernersreuth einzutragen war.
Der Friedhof war mit einem schönen Zaun versehen, es wurde eine Pumpe und ein Totenhaus errichtet und eine Totenbahre angeschafft. Von der Eröffnung bis zum 31. Dezember 1933 wurden 991 erwachsene Personen beigesetzt, hiervon 684 männlich und 307 weiblich. Die Anzahl der beerdigten Kinder beträgt 418.
Nach der Vertreibung wurde noch ein paar Jahre auf dem Friedhof beerdigt. Später wurde jedoch schon am Ascher Friedhof beigesetzt. Der Friedhof verfiel dann allmählich, viele Grabsteine wurden umgefallen und eingewachsen. Nach der Wende kam dann zu einer Revitalisierung des Friedhofes, die erhaltene Grabsteine wurden entlang der Friedhof-Mauer aufgestellt.
Wernersreuther Friedhof, November 2025; © Thonbrunn
Eine Bilder-Galerie über die Revitalisierung des Friedhofes finden Sie HIER
Kriegerdenkmal
Die Einweihung des Wernersreuther Kriegerdenkmals 1925
Im Frühjahr 1924 hat sich ein Denkmalausschuß aus Vertretern der Ortsvereine gebildet und sich als Ziel gesetzt, ein Kriegerdenkmal zu errichten.
Am 25. August 1925 wurde für die 52 Gefallenen des Ersten Weltkriegs im Schulgarten ein Kriegerdenkmal enthüllt. Die Baukosten betrugen insgesamt 9.500,- Kronen, die durch die öffentliche Sammlung zusammen gestellt wurden. Merkwürdiger Weise hat das Krieger-denkmal die schlimme Nachkriegszeit in einer guten Kondition überstanden und ist bis heutigen Tagen überliefert worden. 2020 wurde ordentlich restauriert.
Wernersreuther Kriegerdenkmal um 1930, 2016 und 2025
Mehr über die Gefallene, Vermisste und Verstorbene währen der beiden Weltkriegen finden Sie HIER.
13. Kalkofen
Blick über Wernersreuth, der Kalkofen ist mit dem Pfeil gezeichnet
Es handelte sich um ein kombiniertes Werk bestehend aus einem Kalkofen zur Gewinnung und zum Brennen von Kalk (Urkalk) sowie einer angeschlossenen Ziegelbrennerei. Die Anlage wurde im Jahr 1898 von Reichsgraf Franz Zedtwitz aus Grün erbaut.
Der Kalkofen befand sich auf einer Anhöhe südöstlich des Salerberges, am Waldsaum des Tannich, oberhalb des Ortsteils Hut. Der Fabrikschlot war aufgrund der exponierten Lage weithin sichtbar. Obwohl der gewonnene Kalkstein als vorzüglich galt, erwies sich die Produktion als unrentabel. Gründe hierfür waren die geringe Ergiebigkeit des Kalkvorkommens und die schlechte Qualität des Lehms für die Ziegelei.
Der Betrieb wurde nach etwa zehn Jahren wieder eingestellt. Am 21. Mai 1917 kaufte der Landwirt Johannes Künzel (ein sogenannter „Abbrändler“ aus Oberreuth) das Anwesen. Er ließ den markanten Fabrikschlot abtragen und wandelte die Gebäude in einen landwirtschaftlichen Betrieb um. Die zugehörigen Waldflächen erwarb der Ascher Fabrikant Adolf Künzel zur Wiederaufforstung.
14. Villa Martha
Im Jahre 1911 wollte der Grüner Graf Zedtwitz seine Ziegelbrennerei auf dem Kalkofen verkaufen. Das Interesse zeigte ein Fabrikant aus sächsischen Treuen. Er wollte in Wernersreuth eine Wirkwarenfabrik errichten. Als wohnlichen Stützpunkt erwarben sie zunächst das Schieferdeckerhaus Nr. 144. Der junge Industrielle ließ das Haus abtragen und noch im selben Jahr die Villa errichten – als Brückenkopf für eine Unternehmensgründung – Hausnummer blieb die alte: Wernersreuth 144.
Die Industrie-Pläne wurden jedoch nie realisiert. Da ging die Villa 1916 für 10.000 Kronen an den Friedersreuther Martin Keller, der sie 1925 an die Ascher Krankenkasse für 30.000 Kronen weiterveräußerte – mit Verlust, denn die Tschechen Kronen hatten jetzt nur ein Zehntel von der Kaufkraft der der altösterreichischen.
Die Kasse richtete hier 1922 für ihre Mitglieder eine Erholungsstätte mit sieben Betten ein. Sie wollte den Grundbesitz erweitern, doch stellte sich der Grundnachbar Andreas Feiler, ein alter Junggeselle, quer. Bis zur Vertreibung versahen dort die Himmelreicher Beier die Küche, Krankenaufsicht und Hausverwaltung.
Nach der Vertreibung sollte die Villa Martha in die Verwaltung des tschechischen Touristenvereins übergehen. Diese Angabe ist aber ohne Gewähr und auch ein bisschen Strittig, da in den Grenzgebieten der Tourismusverkehr sehr eingeschränkt war. In den späten 1960er Jahren diente die Villa als Unterkunft für die Holzarbeiter (bis ca. Ende der 1980er Jahre).
Wernersreuther Villa Martha, links kurz nach der Erbauung, rechts um 1930 mit dem damaligen Hausmeister Bayerl (stehend);
Foto: Stiftung Ascher Kulturbesitz Rehau
Wernersreuther Villa Martha, Zustand 2016; Foto: © Thonbrunn
Wernersreuther Villa Martha, Zustand 2025; Foto: © Thonbrunn
15. Petersbrunnen
Beim Bau der Bezirksstraße nach Oberreuth (1904-14) mußte nach der Elsterbrücke bis zur ersten Serpentinenkurve der steile Salaberg-Hang angeschnitten werden. Dabei trat Quellwasser aus.
An einem schönen warmen Nachmittag ging dort Gustav Geipel spazieren. Sein Hund war durstig geworden und hängte die Zunge heraus. Da sah das Tier aus dem Felsen Wasser rinnen und trank. Geipel blieb stehen. Er wußte, daß sein Hund nie schlechtes Wasser zu sich nahm, auch wenn er großer Durst hatte. So ließ er die Quelle fassen, einen Granittrog einsetzen und die Stätte zu einem Ruheplatz ausgestalten.
Der Brunnen ist bis heutigen Tagen überliefert worden, er wurde im vorigen Jahr (2024) instand gesetzt, es rinnt dort jedoch kein Wasser mehr.
Die Serpentine nach Oberreuth, mittig ist der Petersbrunnen zu sehen, rechts Fest-Gruppe vom "Bund der Landwirte", im Hintergrund der Brunnen
Wernersreuther Petersbrunnen, Stand Dezember 2025, © Thonbrunn
Quellen:
Prof. Herbert Braun - Lebenslinien eines Dorfes: Wernersreuth 1989;
Benno Tins – Die eigenwillige Historie des Ascher Ländchens 1977;
J. Tittmann – Heimatkunde des Ascher Bezirkes 1893;
Johann Richard Rogler - Die Orts- u. Flurnamen d. Ascher Bezirkes 1955;
K. Alberti - Beiträge zur Geschichte d. Stadt Asch u. d. Ascher Bezirkes I-IV. 1937;
Ascherrundbrief - Heimatblatt für die aus dem Kreise Asch vertriebenen Deutschen, 1948 - 2024;
Adam Winter – Heimatkunde des Ascher Gebietes und Bezirkes, 3. Band, 1928;
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